Gemeinschaftsverpflegung - Was ist das?

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Die Gemeinschaftsverpflegung ist die Bezeichnung einer besonderen Form der Gastronomie. Es handelt sich hier um die regelmäßige Verkostung bzw. Verpflegung von einer größeren Anzahl von Menschen mit Nahrung. Diese Art von Gastronomie findet man in Betrieben mit eigener Kantine, in Universitäten und Hochschulen mit einer Mensa, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, wobei hier keine gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten in einem Raum vollzogen wird. Jedenfalls nicht im Bereich der Patienten. Die Patienten oder in Pflegeheimen untergebrachten Menschen bekommen ihre Verpflegung in der Regel auf ihre Zimmer. Das Stations- und Pflegepersonal und die Ärzte solcher Einrichtungen wiederum speisen teils in Kantinen in Krankenhäusern oder in der Teeküche auf der Station. Die Verpflegung kommt jedoch von einer zentralen Stelle. Von einer Gemeinschaftsverpflegung spricht man aber auch in Klöstern oder anderen religiösen Einrichtungen und im Katastrophenfall, wenn die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung des Katastrophenschutzes zum Einsatz kommt.

Weitere Formen

Als klassische Gemeinschaftsverpflegung, bspw. von Das Kesselhaus - S&C GmbH, wird angesehen, wenn die Mahlzeiten in einer Großküche mit eigenem Personal zubereitet werden. Dies ist meist in Unternehmen und auch an vielen Universitäten und Hochschulen der Fall. Es gibt aber auch Unternehmen, die sich von Catering-Unternehmen sowie Universitäten und Hochschulen beliefern lassen. Diese verfügen in diesem Fall über keine eigene Großküche und kein eigenes Personal. So definieren die meisten den Begriff der Gemeinschaftsverpflegung.

Für jeden das gleiche Essen – nicht immer

Die Definition dieser Art von Gastronomie ist schon ein bisschen schwer. Viele bringen mit dem Begriff aber eine Art von Verpflegung in Verbindung, die für alle gleich ist. Da könnte man schon wieder einhaken und sagen, dass nicht jeder das gleiche Essen bekommt. Denn sowohl in einem Unternehmen in der Kantine werden mehrere Gerichte angeboten, wie auch in den Mensen von Universitäten und Hochschulen sowie in Krankenhäusern. Dass eine Auswahl unter einer geringen Anzahl von Speisen besteht, das trifft jeweils zu wenn Unternehmen, Universitäten, Hochschulen und Krankenhäuser eine eigene Großküche haben, ebenso wie wenn sie von einem Catering Unternehmen beliefert werden. Daher definiert man den Begriff auch so, dass bei einer solchen Verpflegung schon eine gewisse Auswahl an Gerichten gibt. Allerdings nicht in der großen Anzahl wie in einem Restaurant oder bei einer Fast-Food-Kette. Eine Gemeinschaftsverpflegung im Katastrophenfall sieht indes meist nur die Zubereitung von einer Speise vor, mit der die von der Katastrophe Betroffenen versorgt werden. Die Zubereitung von mehreren Speisen im Katastrophenfall wäre teils unzumutbar. Ebenfalls auf meist ein Gericht beschränkt ist die Gemeinschaftsverpflegung in Klöstern oder anderen religiösen Einrichtungen zu. Hier ist es aber in der Regel eine Form der Tradition und der Sparsam- und Enthaltsamkeit, die an solchen Orten großgeschrieben wird.

 


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